Spektakulär: 3D-Drucker druckt Schokolade und Konfekt

Bildquelle: www.the-sugar-lab.com
Bildquelle: www.the-sugar-lab.com

Auf der weltweit größten Messe für Unterhaltungselektronik (Consumer Electronics Show) in Las Vegas ist ein 3D-Drucker vorgestellt worden, der komplexeste Formen aus Zucker oder Milchschokolade herstellen kann. Damit können zum Beispiel individuell geformte Süßigkeiten, Torten-Figuren und besonders extravagante Leckereien produziert werden.

Süßigkeiten auf Knopfdruck

Die Liste der Dinge, die man per 3D-Druck herstellen kann wird immer länger: Spielzeug, Waffen, Organe, Pizza und nun auch Süßigkeiten. Der auf der CES vorgestellte Drucker der US-amerikanischen Firma 3D Systems, der Schokolade und Konfekt drucken kann, wird in zwei Ausführungen erhältlich sein: Während das Standardmodell ChefJet 3D essbares Konfekt nur in einer Farbe drucken kann, kann das Profimodell ChefJet Pro 3D Süßes in den unterschiedlichsten Farben herstellen. Beide Modelle können Konfekt-Kreationen aus Zucker oder Milchschokolade und in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen wie Vanille, Kirsche, Minze, Wassermelone oder saurer Apfel produzieren.

So funktioniert der Zucker-Drucker

Für die Herstellung wird Wasser, Alkohol und Trockenpulver (Zucker) benötigt. Zunächst wird eine feine und gleichmäßige Pulverschicht auf die Druckoberfläche gedruckt. Anschließend sprüht der Druckkopf in einer zuvor festgelegten Abfolge einen feinen Wasserstrahl auf die Pulverschicht. Bei Kontakt mit dem Wasser, dem etwas Alkohol beigemischt ist, wird das Pulver hart und nachdem dieser Prozess Schicht für Schicht wiederholt worden ist, liegt schließlich das fertige 3D-Objekt vor. Mit einer Geschwindigkeit von etwa 2,5 vertikal gedruckten cm pro Stunde ist der ChefJet nicht gerade besonders schnell, doch das sind alle 3D-Drucker dieser Größe.

Größe und Preis

Beide Drucker können problemlos in der heimischen Küche eingesetzt werden: Der Arbeitsraum des kleineren ChefJet 3D misst etwa 20 x 20 x 15 cm, der des größeren ChefJet Pro 25 x 36 x 20 cm. Allerdings sind die Gehäuse weitaus größer. Bei Preisen von etwa 5000 US-Dollar (ChefJet 3D) bzw. 10000 Dollar bleiben die Lebensmitteldrucker für die meisten Naschkatzen weiterhin ein Traum. Die Zielgruppe sind professionelle (Zucker-)Bäcker, Konditoren, Chocolatiers und Gastronomen. Die 3D-Drucker sollen in der zweiten Jahreshälfte 2014 erhältlich sein.

Der Hersteller

Das US-amerikanische Unternehmen 3D Systems hat bereits 1989 seinen ersten 3D-Drucker produziert. 3D Systems hat vor kurzem die kleine Start-Up-Firma The Sugar Lab gekauft, die hinter dem Zucker-Drucker steckt.

P.S. Laut Besuchern der CES schmecken die Süßigkeiten aus dem 3D-Drucker ausgezeichnet, wenn auch solche aus Schokolade für etwas weniger süß, trockener und krümelig befunden wurden.

P.P.S. In Sachen 3D-Druck können wir Ihnen in unserem Copyshop in Berlin (Copyplanet copyshopberlin) zwar (noch) nicht helfen, dafür aber bei allen Anliegen rund ums konventionelle Drucken und Kopieren. Copyplanet Berlin ist die günstige Digitaldruck Druckerei, wenn es um Kopieren (Farbkopien per Laserprint), Drucken, etc. geht.

Klaus Lapacz
Klaus Lapacz

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