Bachelor-Arbeit drucken und binden: Die besten Tipps

Deine Bachelor-Arbeit ist fertig und soll nun professionell gedruckt und gebunden werden?

Damit das Ergebnis überzeugend wirkt, ist es wichtig, einige Grundsätze zu beachten und Fehlerquellen zu umgehen. In diesem Beitrag erfährst Du, auf welche Dinge Du beim Aufbereiten der Daten und beim Drucken deiner Arbeit achten solltest.

Seitenzahlen korrekt anlegen

Es gibt erstaunlich viele Studenten, die die Seitenzahlen nicht korrekt anlegen. Beim Besuch des Copyshops stellt sich oft heraus, dass die Nummerierung nicht durchlaufend ist oder die Seitenzahlen an der falschen Stelle platziert wurden.

Wichtig ist vor allem die Frage, ob die Bachelor-Arbeit einseitig oder beidseitig gedruckt werden soll. Während beim einseitigen Druck nur die rechte Seite Inhalt aufweist, sind beim beidseitigen Druck beide Seiten des Blattes mit Inhalt gefüllt.

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Ist dies bei deiner Bachelor-Arbeit der Fall, müssen die Daten entsprechend angelegt werden. Achtung: Der Inhalt darf keinesfalls mit einer linken Seite beginnen, da die Seitenzahlen sonst innen statt außen liegen.

Das richtige Papier wählen

Papier ist nicht gleich Papier – dies gilt insbesondere für den Druck einer Bachelor-Arbeit. Entscheidend ist auch hier, ob Du deine Arbeit einseitig oder beidseitig drucken lassen möchtest.

Beim beidseitigen Druck wird eine höhere Grammatur (Flächengewicht in Gramm pro Quadratmeter) benötigt. Mit 120-Gramm-Papier bist Du auf der sicheren Seite.

Für einseitigen Druck sind normalerweise 90 g/m² ausreichend. Der Copyshop deines Vertrauens bietet unter Umständen ein Papiermusterbuch an, das Proben der gängigsten Grammaturstufen enthält.

Das richtige Dateiformat wählen

Über Jahrzehnte war das Word-Format (.doc oder .docx) das Standardformat für den Druck von Abschlussarbeiten.

Seit dem Aufkommen von PDF haben sich die Präferenzen von Studierenden, die ihre Bachelor-Arbeiten drucken lassen wollen, jedoch etwas verschoben. Das PDF-Format bietet gegenüber dem Word-Format einen entscheidenden Vorteil: Das Risiko der Verschiebung von Zeilen und der falschen Darstellung von Zeichen und Schriften ist hier faktisch ausgeschlossen.

Besteht deine Arbeit ausschließlich aus Text, kannst du guten Gewissens das altbekannte Word-Format wählen. In jedem Fall werden die finalen Druckdaten durch die Mitarbeiter des Copyshops auf Fehler überprüft.

Die richtige Menge an Farbe berechnen

Schwarz-Weiß oder Farbe? Diese Frage stellen sich beinahe alle Studierenden, die ihre Bachelor-Arbeit drucken und binden lassen wollen.

Welche Variante die bessere ist, hängt in erster Linie davon ab, ob deine Arbeit grafische Elemente (z.B. Diagramme oder Schaubilder) enthält. In optischer Hinsicht hinterlässt eine in Farbe gedruckte Bachelor-Arbeit den besseren Eindruck.

Gleichwohl entscheiden sich noch immer viele Studenten für den Schwarz-Weiß-Druck – nicht zuletzt deshalb, weil die Kosten wesentlich niedriger sind. Um deinen Geldbeutel zu schonen, solltest Du genau angeben, wie viele Seiten in Farbe gedruckt werden sollen.

Die richtige Bindung finden

Das Binden der Bachelor-Arbeit ist der letzte Schritt der Erstellung. Gerade deshalb kommt es darauf an, dass dieser Schritt mit der größtmöglichen Sorgfalt ausgeführt wird.

Wenn Du eine kostengünstige Möglichkeit zum Binden deiner Arbeit suchst, ist vermutlich die Spiralbindung die richtige Wahl. Dabei werden die bedruckten Seiten mit einer Metall- oder Plastikspirale zusammengeheftet.

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Eine Alternative ist die Klebebindung – dabei werden einzelne Seiten des Druckproduktes mit dem Buchrücken verbunden.

Wenn Du Wert auf ein seriöses Erscheinungsbild legst, kommt eine Hardcoverbindung in Frage. Bei dieser Bindungsart sind Veredelungen wie z.B. Prägungen möglich.

Als Variante bietet sich die sogenannte Softcoverbindung an. Bei dieser wird statt der starren Kartonage ein feiner Karton (Paperback) verwendet. Die fertig gebundene Arbeit weist eine hohe Stabilität auf, ist aber im Vergleich zu einem Hardcoverbuch weitaus flexibler.

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