Die größten Ärgernisse für Copyshop-Kunden

Copyshop Berlin RezensionenServicewüste Deutschland“ war in den 90er-Jahren ein weit verbreiteter Begriff – und das nicht zu Unrecht: Während man als Kunde in anderen Ländern zumeist freundlich und zuvorkommend behandelt wurde, hatte man in bundesdeutschen Geschäften Hemmungen, einen Verkäufer anzusprechen. Im Laufe der vergangenen Jahre haben viele Einzelhändler ihren Service deutlich verbessert. Dennoch gibt es noch immer Geschäfte, in denen man sich als Kunde wie ein Bittsteller vorkommt. Leider ist dies auch in einigen Copyshops der Fall. In diesem Beitrag verraten wir Ihnen, worüber sich Kunden von Kopierläden am häufigsten ärgern.

Zentral gelegene Copyshops sind noch immer die Ausnahme

Wenn man durch die Einkaufsmeilen von größeren Städten spaziert, erblickt man dort zahlreiche Geschäfte, in denen vom Staubsauger bis zum Highend-Smartphone beinahe alle denkbaren Konsumgüter angeboten werden. Wer nach einem zentral gelegenen Copyshop sucht, wird dagegen selten fündig. Zwar gibt es einige Kaufhäuser, in denen man Münzkopierer nutzen kann – wenn man aber Zusatzleistungen in Anspruch nehmen will, etwa das Binden einer Bachelor- oder Magisterarbeit, steht man auf verlorenem Posten.

Dass Copyshops vorwiegend in sogenannten B-Lagen zu finden sind, ist ohne Frage eine Folge der hohen Ladenmieten. In Städten wie München oder Hamburg kann es sich kaum ein Inhaber eines Kopierladens erlauben, eine gewerbliche Fläche in bevorzugter Lage anzumieten. Die Investitionslast ist gerade zu Beginn der geschäftlichen Tätigkeit enorm hoch: Neben dem Mobiliar müssen Kopiergeräte, Computer, Plotter und andere Geräte angeschafft werden. Die meisten Kopierläden sind Kleinbetriebe mit einem begrenzten Budget – für hohe Ladenmieten, die für Immobilien in A-Lagen nun einmal verlangt werden, fehlen den Betreibern schlichtweg die nötigen Mittel.

Intransparente Preisstrukturen sind vielen Copyshop-Kunden ein Dorn im Auge

Die Preisstrukturen in Copyshops sind längst nicht immer so transparent, wie man es sich wünschen würde. Es gibt beispielsweise Kopierläden, in denen man für ein und dieselbe Leistung unterschiedliche Preise zahlt – je nachdem, an welchem Gerät man die Kopien anfertigt. Auch in puncto Mengenrabatt kommt es häufig zu Missverständnissen. Wenn man eine Kopierkarte für 1000 Kopien kauft, berechnen manche Copyshops ab der 1001. Kopie wieder den regulären Preis, ohne den Kunden darauf hinzuweisen. Der Gipfel der Intransparenz ist erreicht, wenn am Telefon ein anderer Preis genannt wird als im Laden. Wer nicht aufpasst, zahlt für seine Kopien 30 oder gar 50 Euro mehr als veranschlagt.

Ein weiterer Punkt, über den sich Kunden von Kopierläden immer wieder ärgern, ist eine mangelhafte IT-Infrastruktur. In einigen Copyshops ist es trotz des technischen Fortschritts noch immer nicht möglich, den eigenen Rechner mitzubringen und die jeweiligen Dokumente von dort aus zu drucken. Stattdessen ist man auf die Computer des Copyshops angewiesen, die nicht immer auf dem aktuellen Stand der Technik sind. Wenn man Pech hat, steht nur ein Rechner zur Verfügung. Ist dieser gerade belegt oder funktionsuntüchtig, hat man keine andere Wahl, als sich einen anderen Kopierladen zu suchen. Manche Shops verlangen für die Nutzung ihrer Rechner sogar eine Extragebühr – insbesondere dann, wenn ein Mitarbeiter den angeschlossenen Computer bedient. In diesem Fall werden pro angefangene 10 Minuten bis zu 5 Euro fällig – ein stolzer Preis für eine Leistung, die man nicht benötigt.

Copyshops: Mehr als nur kopieren

Kopieren BerlinWenn von einem Copyshop die Rede ist, denken die meisten Leute an ein Ladenlokal, in dem zahlreiche Kopierer aufgestellt sind. Diese sind in der Regel neueren Datums; dazwischen findet sich der eine oder andere „Veteran“ aus den späten 90er- oder frühen 2000er-Jahren. In der Tat findet man ein solches Ambiente in nahezu jedem Kopierladen vor – Unterschiede gibt es lediglich hinsichtlich des Funktionsumfangs der Geräte.

Dabei wird häufig vergessen, dass Copyshops neben der Möglichkeit, einzelne Blätter oder ganze Bücher zu vervielfältigen, eine ganze Reihe weiterer Dienstleistungen anbieten. Neben dem Drucken und Binden von Dokumenten gehören dazu auch einige Services, die zwar seltener in Anspruch genommen werden, aber dennoch für beträchtliche Umsätze sorgen. Worum es sich dabei handelt, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Drucken und Binden von Haus- und Examensarbeiten nach Ladenschluss

In der heutigen Zeit ist das Studieren an Universitäten und Fachhochschulen kein Zuckerschlecken – vor allem, was das Arbeitspensum betrifft. Aufgrund des dichten Stundenplans ist es ausgesprochen schwierig, die Abgabefristen für Hausarbeiten und sonstige schriftliche Beiträge einzuhalten. Studenten, die ihr karges Einkommen durch einen Nebenjob aufbessern müssen, haben oft keine andere Wahl, als in den Abendstunden an ihrem Papier zu arbeiten und vergessen darüber, dass der Copyshop um die Ecke nicht die ganze Nacht hindurch geöffnet hat.

Einige Kopierläden haben dies erkannt und bieten ihren Kunden einen besonderen Service an: Das Drucken und Binden von Haus- und Examensarbeiten nach Ladenschluss. Für gestresste Studenten stellt dies eine enorme Erleichterung dar, da sie sich nicht sklavisch an die regulären Öffnungszeiten halten müssen. Es ist allerdings erforderlich, telefonisch oder per E-Mail einen Termin zu vereinbaren. Dies sollte möglichst früh geschehen, da die Kapazitäten von Copyshops begrenzt sind.

Versenden von Faxen

Faxgeräte waren in den späten 80er- und frühen 90er-Jahren der schnellste Weg, um Dokumente zu versenden. Seitdem nahezu überall in Europa schnelle Internetverbindungen existieren, ist die Nutzung der klobigen Geräte stark zurückgegangen. Gleichwohl gibt es noch immer Situationen, in denen es erforderlich sein kann, ein Fax zu verschicken – beispielsweise, wenn ein Vertrag geschlossen wird und der Partner ein mit dem Smartphone geschossenes Foto nicht akzeptiert.

Copyshops sind grundsätzlich mit einem oder mehreren Faxgeräten ausgestattet, die man im Falle eines Falles nutzen kann. Bei den Kunden, die diesen Service in Anspruch nehmen, handelt es sich häufig um Unternehmen. Der Grund: Bei Faxgeräten, die in eine moderne TCP/IP-Umgebung eingebunden sind, kommt es immer wieder zu Problemen mit der Kommunikation. Unter anderem können dabei ärgerliche Datenverluste auftreten, die bei der herkömmlichen Übertragungsweise praktisch ausgeschlossen sind.

Drucken und Laminieren von wissenschaftlichen Hilfsmitteln

In jedem naturwissenschaftlichen Fach, das an Universitäten und Fachhochschulen studiert werden kann, gibt es einige Standard-Hilfsmittel. Auf dem Gebiet der Mathematik sind dies Formelsammlungen, in der Biologie werden anatomische Modelle des Menschen als gedankliche Stütze verwendet. In der Chemie dreht sich Vieles um das Periodensystem, das wohl nur die wenigsten Studenten auswendig kennen dürften.

Es bietet sich daher an, sich ein Periodensystem drucken und laminieren zu lassen. Dieser Service ist relativ günstig. Wer es noch größer mag, kann sich auch ein A1-Plakat anfertigen lassen. Da man das Periodensystem während des gesamten Studiums (und auch danach) immer wieder benötigt, ist diese Anschaffung ohne Frage eine lohnenswerte Investition.

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Warum es sich lohnt, im Copyshop zu drucken

Copyshop in BerlinSelbst drucken oder in den Copyshop gehen? Diese Frage stellen sich täglich Tausende von Menschen, die Dokumente oder Bilddateien zu Papier bringen müssen. Viele von ihnen entscheiden sich dazu, die Dienste eines Copyshops in Anspruch zu nehmen. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, welche Vorteile es mit sich bringt, auf das eigenhändige Drucken zu verzichten und diese Aufgabe Profis zu überlassen.

Höhere Druckqualität

Ein schlagendes Argument für den Besuch eines Copyshops ist ohne Frage die bessere Qualität der Ausdrucke. Die meisten Computernutzer verfügen zwar über einen mehr oder weniger aktuellen Drucker – dieser ist jedoch in der Regel der Lowcost-Kategorie zuzuordnen, sodass die Resultate oftmals dürftig ausfallen. Für einen Text mittlerer Art und Güte reicht ein Drucker der 50-Euro-Klasse aus; geht es aber um eine Examensarbeit oder eine Farbbroschüre, ist eine weit höhere Druckqualität gefordert.

Im Copyshop erhält man qualitativ hochwertige Ausdrucke, die den Anforderungen des Kunden genügen. Ist man mit den Resultaten einmal nicht zufrieden, kann man damit rechnen, dass sich ein Mitarbeiter der Sache annimmt. Ein paar Mausklicks, und schon liegen die fertigen Ausdrucke griffbereit auf der Ablage.

Ein weiterer Vorteil von Copyshops ist, dass man die Druckqualität selbst auswählen kann. Manche Computerbesitzer sind mit dieser Aufgabe überfordert und können mit der Abkürzung „dpi“ (dots per inch) nichts anfangen, während andere nicht einmal wissen, dass es überhaupt die Möglichkeit gibt, individuelle Druckeinstellungen vorzunehmen. Im Kopierladen genügt es, den zuständigen Mitarbeiter darüber zu informieren, für welchen Zweck die Ausdrucke bestimmt sind. Gemeinsam mit dem Kunden wird dann eine passende Qualitätsstufe ausgewählt.

Niedrigere Druckkosten

Das Drucken auf dem heimischen All-in-one-Gerät ist bei Weitem nicht so günstig, wie es auf den ersten Blick scheint. Es ist heute gang und gäbe, dass Computerbesitzer mit preiswerten Geräten „geködert“ werden. Das dicke Ende kommt dann, wenn die werkseitig installierte Patrone leer ist und neu befüllt bzw. ersetzt werden muss: Es gibt mittlerweile Druckermodelle, bei denen der Austausch einer einzigen Patrone fast so viel kostet wie das Gerät selbst.

Wenn man sich für das Drucken im Copyshop entscheidet, spielen derartige Überlegungen keine Rolle. Pro Seite zahlt man einen festgelegten Preis, der umso niedriger wird, je mehr Ausdrucke man benötigt. Vor allem beim Drucken umfangreicher Dokumente und bei der Herstellung komplexer Druck-Erzeugnisse (z.B. Firmenbroschüren) ist der Gang zum Copyshop die deutlich bessere Alternative.

Kein Ärger mit der Technik

Fast jeder Besitzer eines Druckers kennt diese Situation: Man muss dringend ein Dokument ausdrucken, doch in der Patrone ist nicht mehr genügend Tinte vorhanden. In den meisten Fällen bedeutet dies, dass bei einem Fachhändler Nachschub besorgt werden muss. Hat man doch eine Ersatzpatrone vorrätig, muss vor dem Drucken erst eine lästige Pflicht erledigt werden – die Rede ist von der Ausrichtung.

Dieser Vorgang nimmt einige Minuten in Anspruch und ist zwingend erforderlich, damit sichergestellt ist, dass die Texte und Bilder nicht schief oder stückchenweise ausgedruckt werden. Entscheidet man sich für den Copyshop, kann man derartige Probleme getrost vergessen: Die dort zur Verfügung stehenden Geräte sind jederzeit einsatzbereit und werden von den Mitarbeitern nötigenfalls so eingestellt, dass der Kunde mit dem Ergebnis zufrieden ist.

Ein weiteres Problem beim eigenhändigen Drucken kann sich ergeben, wenn als Vorlage nicht eine Datei, sondern ein physisches Dokument benutzt wird – beispielsweise ein altes Foto. Das Einscannen eines solchen Bildes ist ein komplizierter Prozess, der zahlreiche Tücken birgt. Je schlechter die Qualität der Vorlage ist, desto schwieriger wird es, eine akzeptable Kopie zu erhalten. Im Copyshop braucht man dagegen nichts weiter zu tun, als dem zuständigen Mitarbeiter das Foto zu übergeben und auf den fertigen Ausdruck zu warten.

Welche Vorteile bieten Copyshops?

drucken berlinCopyshops sind in der heutigen Zeit so allgegenwärtig, dass man sich kaum vorstellen könnte, ohne sie auszukommen. Ein Kopierladen erledigt sämtliche Arbeiten, die mit der Herstellung und Vervielfältigung von Druckerzeugnissen zu tun haben. Egal, ob es um das Kopieren von Din-A4-Vorlagen oder um das Binden einer Bachelorarbeit geht – Copyshops sind zuverlässige Dienstleister, die zudem zu sehr moderaten Preisen arbeiten.

Für die Vervielfältigung einzelner Din-A4-Blätter werden pro Kopie selten mehr als 30 Cent fällig. Bei Copyplanet Berlin sind s/w-Kopien bereits für unglaubliche 2,5 Cent zu haben, Farbkopien für 15 Cent – ab der ersten Kopie. Gibt man das Vervielfältigen einiger Bücher in Auftrag, kann man mit deutlichen Rabatten rechnen. Noch günstiger wird es, wenn man diese Arbeit selbst erledigt: In nahezu allen Copyshops gibt es Kopierer, die für die Kunden frei zugänglich sind und ohne Vorkenntnisse leicht bedient werden können.

Vielfältige Dienstleistungen

Außer der Herstellung von Drucksachen bieten Copyshops eine Reihe weiterer Dienstleistungen an, die man nur dort in Anspruch nehmen kann. Dazu gehören unter anderem das Laminieren und Lochen, aber auch Bindungen (z.B. Kalenderring-, Metall- oder Leimbindungen). Das Heften und Zuschneiden zählt ebenfalls zum Leistungsumfang von Copyshops. Daneben kann man in Kopierläden auch CDs und DVDs vervielfältigen und bedrucken lassen.

Copyshops verfügen zudem über leistungsstarke Scanner, die jeden Quadratmillimeter der Vorlage ohne Qualitätsverlust in digitale Formate transformieren. Die Dateien kann man auf einem USB-Stick mit nach Hause nehmen oder an Ort und Stelle drucken lassen.

Professionelle Druckqualität

Einer der größten Vorteile von Copyshops ist, dass die fertigen Drucksachen eine hohe Qualität aufweisen. Würde man versuchen, am heimischen Rechner ein vergleichbares Ergebnis zu erzielen, wäre das Scheitern praktisch vorprogrammiert. Dies liegt zum einen daran, dass viele Computernutzer ein unzureichendes Wissen über DTP (Desktop Publishing)- und Textverarbeitungsprogramme haben. Hinzu kommt, dass nur wenige Computernutzer einen Drucker besitzen, der an die Qualität eines Profi-Gerätes heranreicht.

Die Mitarbeiter eines Copyshops kennen sich mit dem Anfertigen von Druckerzeugnissen bestens aus und wissen um die Probleme, die sich bei der Herstellung von Broschüren, Flugblättern oder gebundenen Büchern ergeben. Die Farb- und Druckeinstellungen werden so vorgenommen, dass der Kunde am Ende ein professionelles Produkt in den Händen hält. Keine verschmierte Tinte, keine Streifenbildung – Copyshops liefern schlicht und einfach die besten Ergebnisse, wenn es um das Thema Drucken in Berlin und Co. geht.

Einfache Bestellung per Internet

Das Internetzeitalter hat längst auch in der Kopierbranche Einzug gehalten. Die meisten Geschäfte sind heute mit einer Internetpräsenzm, teils auch mit einem Blog im World Wide Web vertreten und können daher über die Suchmaschinen ausfindig gemacht werden. Sucht man beispielsweise einen Copyshop in Berlin Mitte, gibt man diesen Begriff in die Suchleiste ein und bekommt sofort eine Reihe von Treffern angezeigt. Die nächstgelegenen Kopierläden werden auf einer anklickbaren Grafik mit virtuellen Stecknadeln dargestellt:

Copyshop Berlin Mitte

Es ist jedoch keinesfalls erforderlich, sind persönlich in einen der aufgelisteten Copyshops zu begeben: Dank des Internets ist es heute problemlos möglich, Text- und Grafikdateien online an den Shop zu senden und das fertige Produkt im Laden abzuholen. Einige Copyshops verfügen sogar über einen eigenen Lieferservice, der die bestellten Druckerzeugnisse zum Kunden bringt. Die Details der Bestellung inklusive Sonderwünsche (z.B. Mehrfarbendruck oder Verwendung von Hochglanzpapier) können ebenfalls per Mail übermittelt werden.

Das bietet ein moderner Copyshop

guter copyshop in berlinEin Copyshop ist ein Dienstleister, dessen Kerngeschäft die Vervielfältigung von originalen Dokumenten ist. Die Kopien können entweder in Schwarz-Weiss oder in Farbe erstellt werden. Da Farbkopien selten benötigt werden und kostenintensiver sind als Schwarz-Weiss-Kopien, wird diese Option allerdings eher selten gewählt. Es sei denn, Sie sind bei Copyplanet Berlin, wo Farbkopien lediglich 15 Cent kosten.

Kleine Copyshops verfügen typischerweise über fünf bis zehn Kopiergeräte, die leicht bedienbar sind und eine Fülle von Einstellungsmöglichkeiten bieten. Grundlegende Parameter wie Helligkeit oder Druckqualität können zumeist ohne fremde Hilfe programmiert werden. Bei Fragen stehen ein oder mehrere Mitarbeiter bereit, die den Kunden zur Hand gehen. Abgerechnet wird pro Kopie, wobei der Preis je Blatt mit steigender Kopienanzahl sinkt. Bei umfangreichen Aufträgen kann der Rabatt bis zu 50 Prozent oder sogar mehr betragen.

Das Leistungsangebot größerer Kopierläden ist durchaus mit dem von Druckereien zu vergleichen. Neben Büchern und Fotoalben können in solchen Shops auch andere Druck-Erzeugnisse wie Flyer, Plakate oder Firmenbroschüren in Auftrag gegeben werden. Der Kunde kann zwischen einer Vielzahl von Papiersorten und -stärken wählen. Für die Erstellung werden hochklassige Software und Maschinen verwendet, die auch in der Industrie zum Einsatz kommen.

Verkauf von Bürobedarf

Nahezu jeder Copyshop hält eine Auswahl an Büroartikeln wie Stifte, Ordner, Druckerpapier und Mappen bereit. Die Qualität der angebotenen Produkte orientiert sich üblicherweise am Budget der Klientel. Kopierläden in Geschäftsvierteln oder teuren Wohnquartieren konzentrieren sich daher häufig auf den Verkauf von Markenware, während kleinere Shops überwiegend Artikel für den schmalen Geldbeutel anbieten.

Einige Betriebe haben ihr Angebot inzwischen auf den Internethandel ausgeweitet und einen vollwertigen Online-Shop in ihre Webseite integriert. Der Kunde kann die bestellten Waren entweder selbst im Copyshop abholen oder an eine Adresse seiner Wahl liefern lassen. Bezahlt wird auf die übliche Weise (Barzahlung, Paypal, Kredit-/Debitkarte oder Banküberweisung).

Firmen und öffentliche Einrichtungen können bisweilen Sonderkonditionen in Anspruch nehmen und sich bei der Erstellung von Katalogen, Flugblättern oder Prospekten professionell beraten lassen. Großaufträge werden prioritär behandelt und termingerecht abgewickelt. Der Umfang der Betreuung reicht bei großen Kopiershops von der Erstberatung über die Erstellung von Designvorschlägen bis zur Auslieferung der Druck-Erzeugnisse.

Ausdrucken von digitalen Daten

Zum Tagesgeschäft von Kopiershops gehört neben dem Kopieren von Schriftstücken auch das Ausdrucken von digitalen Daten. Die meisten Kunden übergeben die Dateien in Form eines USB-Sticks oder einer CD bzw. DVD. Es ist jedoch auch möglich, die Daten per E-Mail an den Shop zu senden und die fertigen Ausdrucke im Geschäft abzuholen bzw. anliefern zu lassen. Die Kopien können üblicherweise in den Formaten A3 und A4 erstellt werden. In einigen Kopierläden stehen außerdem sogenannte Großformatkopierer zur Verfügung, die Formate bis A0 verarbeiten können.

Für die Ausgabe von großflächigen Plakaten oder Bauplänen bieten sich Plotter an. Derartige Geräte stellen eine teure Anschaffung dar und sind daher nur in wenigen Kopierläden zu finden. Im Unterschied zu Kopiergeräten und Großformatdruckern wird das Papier bei einem Plotter nicht blattweise, sondern von einer Rolle verarbeitet.

Zusatzangebote

Neben den oben erwähnten Leistungen bieten Copyshops auch Spiral- und Thermobindungen, Heftungen und Stapelschnitte an. Weitere Zusatzangebote umfassen das Laminieren, Falzen sowie das Einscannen von Originalmaterial. Die gescannten Dateien werden auf CD/DVD gebrannt oder per E-Mail an den Kunden versendet. Beim Laminieren wird die Kopie zwischen zwei Folien eingeschweißt und ist fortan gegen Beschädigungen und Verunreinigungen jedweder Art geschützt.

Für Abschlussarbeiten (bzw. Diplom- und Bachelorarbeiten) oder Familienchroniken eignet sich die sogenannte Hardcover-Bindung, welche sich durch eine besondere Stabilität auszeichnet. Durch Lesebänder und eine individuelle Prägung können die verwendeten Leinenstoffe weiter aufgewertet werden. Zudem ist es möglich, A3-Seiten gefaltet einbinden zu lassen.

Das Vorbereiten von Serienbriefen ist ebenfalls ein Service, der in Kopierläden häufig nachgefragt wird. Benötigt wird dazu eine Exceldatei, die die Anschriften enthält, sowie eine separate Datei mit dem eigentlichen Brieftext. Zu den Kunden von Kopierläden, die diese Leistung anbieten, gehören neben Unternehmen und Behörden auch Vereine und andere Organisationen.