Die größten Ärgernisse für Copyshop-Kunden

Copyshop Berlin RezensionenServicewüste Deutschland“ war in den 90er-Jahren ein weit verbreiteter Begriff – und das nicht zu Unrecht: Während man als Kunde in anderen Ländern zumeist freundlich und zuvorkommend behandelt wurde, hatte man in bundesdeutschen Geschäften Hemmungen, einen Verkäufer anzusprechen. Im Laufe der vergangenen Jahre haben viele Einzelhändler ihren Service deutlich verbessert. Dennoch gibt es noch immer Geschäfte, in denen man sich als Kunde wie ein Bittsteller vorkommt. Leider ist dies auch in einigen Copyshops der Fall. In diesem Beitrag verraten wir Ihnen, worüber sich Kunden von Kopierläden am häufigsten ärgern.

Zentral gelegene Copyshops sind noch immer die Ausnahme

Wenn man durch die Einkaufsmeilen von größeren Städten spaziert, erblickt man dort zahlreiche Geschäfte, in denen vom Staubsauger bis zum Highend-Smartphone beinahe alle denkbaren Konsumgüter angeboten werden. Wer nach einem zentral gelegenen Copyshop sucht, wird dagegen selten fündig. Zwar gibt es einige Kaufhäuser, in denen man Münzkopierer nutzen kann – wenn man aber Zusatzleistungen in Anspruch nehmen will, etwa das Binden einer Bachelor- oder Magisterarbeit, steht man auf verlorenem Posten.

Dass Copyshops vorwiegend in sogenannten B-Lagen zu finden sind, ist ohne Frage eine Folge der hohen Ladenmieten. In Städten wie München oder Hamburg kann es sich kaum ein Inhaber eines Kopierladens erlauben, eine gewerbliche Fläche in bevorzugter Lage anzumieten. Die Investitionslast ist gerade zu Beginn der geschäftlichen Tätigkeit enorm hoch: Neben dem Mobiliar müssen Kopiergeräte, Computer, Plotter und andere Geräte angeschafft werden. Die meisten Kopierläden sind Kleinbetriebe mit einem begrenzten Budget – für hohe Ladenmieten, die für Immobilien in A-Lagen nun einmal verlangt werden, fehlen den Betreibern schlichtweg die nötigen Mittel.

Intransparente Preisstrukturen sind vielen Copyshop-Kunden ein Dorn im Auge

Die Preisstrukturen in Copyshops sind längst nicht immer so transparent, wie man es sich wünschen würde. Es gibt beispielsweise Kopierläden, in denen man für ein und dieselbe Leistung unterschiedliche Preise zahlt – je nachdem, an welchem Gerät man die Kopien anfertigt. Auch in puncto Mengenrabatt kommt es häufig zu Missverständnissen. Wenn man eine Kopierkarte für 1000 Kopien kauft, berechnen manche Copyshops ab der 1001. Kopie wieder den regulären Preis, ohne den Kunden darauf hinzuweisen. Der Gipfel der Intransparenz ist erreicht, wenn am Telefon ein anderer Preis genannt wird als im Laden. Wer nicht aufpasst, zahlt für seine Kopien 30 oder gar 50 Euro mehr als veranschlagt.

Ein weiterer Punkt, über den sich Kunden von Kopierläden immer wieder ärgern, ist eine mangelhafte IT-Infrastruktur. In einigen Copyshops ist es trotz des technischen Fortschritts noch immer nicht möglich, den eigenen Rechner mitzubringen und die jeweiligen Dokumente von dort aus zu drucken. Stattdessen ist man auf die Computer des Copyshops angewiesen, die nicht immer auf dem aktuellen Stand der Technik sind. Wenn man Pech hat, steht nur ein Rechner zur Verfügung. Ist dieser gerade belegt oder funktionsuntüchtig, hat man keine andere Wahl, als sich einen anderen Kopierladen zu suchen. Manche Shops verlangen für die Nutzung ihrer Rechner sogar eine Extragebühr – insbesondere dann, wenn ein Mitarbeiter den angeschlossenen Computer bedient. In diesem Fall werden pro angefangene 10 Minuten bis zu 5 Euro fällig – ein stolzer Preis für eine Leistung, die man nicht benötigt.

Binden von Bachelorarbeiten: Das müssen Sie wissen

Abschlussarbeit drucken und bindenDas Schreiben einer Abschlussarbeit ist in allen Fächern, die mit dem Bachelor of Arts (B.A.) abschließen, obligatorisch. In fast jeder Bildungseinrichtung müssen die Studierenden ihre Arbeiten nicht nur in digitaler Form, sondern auch als Hardcopy vorlegen. In diesem Beitrag fassen wir die wichtigsten Informationen rund um das Binden von Bachelorarbeiten zusammen.

Bindungsarten

Wenn man seine Bachelorarbeit in einem Copyshop binden lässt, kann man in der Regel unter drei bis fünf verschiedenen Bindungsverfahren wählen. Nachfolgend stellen wir einige der beliebtesten Bindungsarten vor.

Metallringbindung

Die Metallringbindung ist eine der meistgewählten Bindungsarten bei Bachelorarbeiten, und das aus gutem Grund: Sie gibt der äußeren Form einen professionellen Touch und ist ausgesprochen robust. Da die Arbeit komplett aufgeschlagen werden kann, ist der Lesekomfort höher als bei anderen Bindungsarten. In einigen Copyshops kann der Kunde selbst bestimmen, welche Farbe die Spiralbindung aufweisen soll. Es empfiehlt sich, eine neutrale Farbe zu wählen – zum Beispiel Silber oder Schwarz. Bei spiralgebundenen Bachelor-Abschlussarbeiten sind sowohl kartonierte als auch transparente Umschläge realisierbar.

Plastikringbindung

Die Plastikringbindung hat gegenüber der Metallringbindung den Vorteil, dass das Druckerzeugnis flexibel handhabbar ist. Einzelne Blätter können jederzeit entnommen oder ausgetauscht werden, ohne dass die Bindung Schaden nimmt. Die Wertigkeit des fertigen Produkts ist ebenso hoch wie bei der Metallringbindung. Die Größe und Farbe der Plastikringe kann dem Angebot entsprechend frei gewählt werden. Auch hier ist es ratsam, sich für eine seriös wirkende Farbe (z.B. Schwarz oder Dunkelgrau) zu entscheiden. Üblicherweise sind im Endpreis eine Folie für die Vorderseite sowie ein Karton für den Rücken der Abschlussarbeit enthalten.

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Leinenbuchbindung

Die Leinenbuchbindung (auch als ‘Klebebuchbindung’ oder ‘Fälzelbandbindung’ bezeichnet) ist ohne Zweifel die optisch attraktivste Bindungsart. Das bei der Bindung verwendete Echtleinen sorgt für eine einzigartige Haptik und verleiht der Abschlussarbeit das gewisse Etwas. Zwar können bei der Leinenbuchbindung weniger Seiten gefasst werden als bei anderen Bindungsarten – für eine Bachelorarbeit, die durchschnittlich zwischen 30 und 40 Seiten lang ist, sollte es aber reichen. Im Copyshop wird die Abschlussarbeit mit einem jeweils leeren Vor- und Nachsatzblatt mit einer Stärke von 250g/m² versehen. Die Prägung kann in Gold, Silber oder per Lasergravur aufgebracht werden.

Paperback-Bindung (Softcover)

Wenn Sie Ihre Abschlussarbeit wie ein richtiges Buch aussehen lassen möchten, ist das sogenannte Softcover eine gute Option. Der Umschlag kann ganz nach Ihren Wünschen gestaltet werden. Beim Binden der Arbeit wird er mit einer Schutzfolie überzogen – hierdurch ist eine lange Lebensdauer des Druckerzeugnisses praktisch garantiert. Ein Nachteil des Softcovers ist, dass das Aufschlagen der Arbeit nicht so schnell vonstattengeht wie bei einer Metallring- oder Plastikbindung. Zudem kann die Arbeit nicht komplett aufgeschlagen werden. Für den Betreuer ist es daher schwieriger, Anmerkungen in Ihre Arbeit einzubringen.

Preise und Anzahl der Exemplare

Eine Bachelorarbeit in einem Copyshop drucken und binden zu lassen, ist günstiger, als man denkt. Wenn Sie sich für eine Klebebindung mit einer Papierstärke von 80g/m² entscheiden, zahlen Sie unter Umständen weniger als 5 Euro pro Exemplar. Bei Papierqualitäten von 100 oder 120g/m² können die Gesamtausgaben deutlich höher ausfallen. Je nach Auftragslage und Arbeitsgeschwindigkeit des Copyshops können Sie die fertigen Drucksachen schon nach wenigen Stunden oder am nächsten Tag abholen.

Die Menge der zu bindenden Exemplare richtet sich in erster Linie nach der Anzahl der Dozenten, die Ihre Arbeit beurteilen. Am besten lassen Sie mindestens zwei bis drei Exemplare für Angehörige Ihrer Bildungseinrichtung drucken und binden. Falls Sie während Ihrer Studienzeit ein Praktikum absolviert haben, sollten Sie dem jeweiligen Unternehmen ein Exemplar Ihrer Arbeit zur Verfügung stellen. Wenn Sie je ein Exemplar für Ihre Familie und sich selbst hinzurechnen, kommen Sie auf insgesamt fünf bis sechs Exemplare.

Digitaldruck vs. Offsetdruck: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

digitaldruck berllinDer Digitaldruck und der Offsetdruck sind Druckverfahren, die sowohl in Copyshops als auch in Druckereien zum Einsatz kommen. Während der Offsetdruck vor allem für größere Auflagenzahlen (z.B. Broschüren, Geschäftsberichte oder Schulungsunterlagen) genutzt wird, findet der Digitaldruck bei der Herstellung von kleineren Auflagen oder einzelnen Druckexemplaren Anwendung. Im Folgenden fassen wir weitere Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Druckverfahren zusammen.

Digitaldruck

Der Digitaldruck ist ein Druckverfahren, das in Kopierläden für eine Vielzahl von Anwendungen genutzt wird. Das Druckbild wird von einem Computer zu einer Druckmaschine übertragen, ohne dass eine statische Druckform verwendet wird. In Copyshops und Druckereien werden für den Digitaldruck zumeist Highend-Laserdrucker eingesetzt, die auf hohe Auflagenzahlen ausgelegt sind. Für großformatige Drucksachen (z.B. Poster und Plakate) werden bisweilen auch Tintenstrahldrucker eingesetzt. Während die Ausgabequalität von Digitaldrucksystemen in früheren Zeiten deutlich hinter der von Offsetdruckmaschinen zurückblieb, werden derartige Systeme heute auch beim Bedrucken von Tapeten, Meshgewebe oder PVC-Bannern eingesetzt.

Beim Digitaldruckverfahren, das auch als Direct Digital Printing (DDP) bezeichnet wird, sind personalisierte Drucke (z.B. von Kreditkartenabrechnungen oder Kontoauszügen) möglich. Da keine feste Druckvorlage benötigt wird, kann jeder Bogen anders bedruckt werden. Mehrseitige Dokumente können sofort in der korrekten Reihenfolge gedruckt werden, ohne dass ein Wechsel der Druckform nötig ist. Copyshops verfügen in der Regel über professionelle Drucksysteme, die mit Vorrichtungen zum Binden und Schneiden ausgestattet sind. Hierdurch wird die Herstellung kompletter Druckerzeugnisse innerhalb kürzester Zeit möglich. Examens- und Doktorarbeiten, die in digitaler Form vorliegen, können an Ort und Stelle gedruckt und gebunden werden.

Was die Druckkosten betrifft, ist der Digitaldruck bei kleineren Auflagenzahlen wesentlich günstiger als der Offsetdruck. Die Fertigungskosten sind mittlerweile so niedrig, dass bereits Bücher von Newcomer-Autoren in handelsüblicher Qualität auf dem Markt erscheinen, die mithilfe des Digitaldrucks herstellt wurden. Digital gedruckte Kleinauflagen haben den Vorteil, dass man einen Markttest der geplanten Auflage durchführen kann, ohne viel Geld investieren zu müssen. Auch im Bereich der Digitalfotografie sinken die Druckkosten von Jahr zu Jahr. Drucksachen wie Wandkalender und Fotobücher, die bis vor wenigen Jahren ausschließlich im Offsetdruckverfahren hergestellt wurden, können heute problemlos im Copyshop angefertigt werden.

Offsetdruck

Im Unterschied zum Digitaldruck ist der Offsetdruck ein sogenanntes indirektes Druckverfahren, bei dem der Druckträger und die Druckplatte nicht miteinander in Berührung kommen. Die Farbe wird über einen Zylinder auf den Bedruckstoff übertragen. Die Druckplatte wird permanent befeuchtet und mit Druckfarbe versehen. Oft werden mehrere Seiten auf eine größere Fläche gedruckt und anschließend zugeschnitten. Neben Papier und Karton können auch Glas, Keramik, Bleche sowie verschiedene Kunststoffe per Offsetdruckverfahren bedruckt werden.

Wie beim Digitaldruck wird auch beim Offsetdruck in den Farben CMYK (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) gedruckt. Es ist stets darauf zu achten, dass die Druckdaten im korrekten Farbmodus angelegt sind, da sich bei der Umwandlung von RGB (Rot/Grün/Blau) zu CMYK Veränderungen ergeben können. Beim Offsetdruck können keine echten Halbtöne gedruckt werden – Bilder, Zwischentöne oder Farbnuancen müssen stattdessen mithilfe simulierter Halbtöne auf den Bedruckstoff aufgebracht werden. Dies geschieht durch Aufrasterung in nichtperiodische oder periodische Raster.

Da der Bedruckstoff während des Druckprozesses stark beansprucht wird, ist die Materialqualität von entscheidender Wichtigkeit. Bei Papier und Karton sind unter anderem folgende Qualitätskriterien von Bedeutung:

  • Glätte
  • Scheuerfestigkeit
  • Saugfähigkeit
  • Papierstaubarmut
  • Rupffestigkeit
  • Gleichmäßigkeit im Strich

Zudem sollte das Papier unempfindlich gegenüber Wellen- und Blasenbildung, Papierbahnabriss und übermäßiger Dehnung durch Feuchtigkeits- und Zugkrafteinfluss sein. Druckt man auf Folien (z.B. aus PE oder PVC), müssen die Folieneigenschaften perfekt aufeinander abgestimmt sein. Zum Ausgleichen der statischen Aufladungen, die durch den Reibkontakt der Offsetbogen verursacht werden, bieten die Druckmaschinenhersteller spezielle Ausrüstungen an.

Die besten Premium-Kopierer für Copyshops

kopierer im copyshop berlinCopyshops stellen an ihre Kopiergeräte naturgemäß höhere Ansprüche als Privatanwender. Ein Profi-Kopierer spielt aber nicht nur technisch, sondern auch preislich in einer anderen Liga als Multifunktionsgeräte, die es in Elektronikmärkten zu kaufen gibt: Je nach Marke und Modell können für ein Kopiergerät der Oberklasse durchaus 10.000 Euro oder mehr fällig werden. Im folgenden Beitrag stellen wir einige der leistungsstärksten Premium-Kopierer vor, die der Markt zu bieten hat.

HP LaserJet Enterprise 700 Color MFP M775dn

Der LaserJet Enterprise 700 Color MFP M775dn wurde für Arbeitsgruppen entwickelt, die ein zuverlässiges Multifunktionsgerät mit Fax-, Scan- und Druckfunktion brauchen. Gleichwohl sieht man diesen Premium-Kopierer auch in einigen Copyshops – vor allem in Läden, die ihren Kunden mehr als die übliche Auswahl an Kopiergeräten bieten wollen. Der M775dn besticht durch eine erstklassige Druckqualität und lässt sich kinderleicht bedienen. Es ist daher kein Wunder, dass dieses Spitzenprodukt im gewerblichen Bereich weite Verbreitung findet.

Die Funktionsvielfalt des M775dn ist wahrhaft beeindruckend: Unter anderem verfügt das Gerät über einen grossen Farb-Touchscreen, diverse Schnittstellen und eine kabellose Anbindung an portable Endgeräte. Das Ausdrucken und Vervielfältigen von gespeicherten Dokumenten wird auf diese Weise zum Kinderspiel. Eingescannte Dokumente können per E-Mail bzw. Fax gesendet oder in den Netzwerkordner verschoben werden. Robuste Sicherheitsfunktionen und eine einfache Papierhandhabung runden die Liste der Features ab.

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Lexmark MX910de

Der Lexmark MX910de ist einer der meistgenutzten Monochrom-Laserkopierer im Marktsegment der Copyshops. Dies dürfte unter anderem an der hohen Ausgabekapazität liegen, die das Flaggschiff unter den SW-Multifunktionsgeräten von Lexmark bietet: Das Gerät schafft bis zu 45 Seiten in der Minute – somit lassen sich in gerade einmal 22 Minuten 1.000 Kopien erstellen. Der Hersteller empfiehlt ein monatliches Kopiervolumen von 15.000 bis 50.000 Seiten. Es ist jedoch ohne Weiteres möglich, das Volumen auf bis zu 200.000 Seiten pro Monat zu erhöhen.

Zu den wichtigsten Funktionen des MX910de zählen eine Dokumentenvergrösserung von bis zu 400 Prozent, AirPrint (nur in Verbindung mit Apple-Geräten) und automatisches Duplexing. Die letztgenannte Funktion gestattet es dem Nutzer, das Papier doppelseitig zu bedrucken. Dies erspart dem Copyshop-Kunden einen Arbeitsschritt, der oftmals falsch ausgeführt wird und dann von Anfang an wiederholt werden muss. Im Unterschied zu anderen Geräten verfügt der MX910de über einen automatischen Einzug – der Nutzer braucht daher nichts weiter zu tun, als die zu kopierenden Seiten einzulegen und auf das Ergebnis zu warten.

Ricoh MP CW2200SP

Mit dem A1-Drucker MP CW2200SP hat der japanische Traditionshersteller Ricoh einen echten Coup gelandet. Der Grossformatdrucker, der in zahlreichen Copyshops rund um den Globus eingesetzt wird, zählt mit einer Ausgabegeschwindigkeit von 3,2 Seiten pro Minute (1,1 Seiten in Farbe) zu den schnellsten Vertretern seiner Klasse. Für den MP CW2200SP werden allerdings rund 16.000 Euro verlangt – eine teure Anschaffung, die sich nicht jeder Kopierladen leisten kann.

Beim MP CW2200SP kommt die revolutionäre Liquid-Gel-Technologie zum Einsatz. Anstelle von herkömmlicher Tinte wird ein spezielles Gel verwendet, dessen Flüssiganteile beim Auftreffen auf das Papier sofort verdunsten – so kann das Druckresultat nicht verwischen. Laut Hersteller ist die Liquid-Gel-Technik vollständig wartungsfrei. Ein weiterer Vorteil: Der Duplexdruck geht schneller vonstatten als bei konventionellen Tintenstrahldruckern. Die Druckqualität des MP CW2200SP ist schlichtweg überragend – ob sich die Ausgabe von 16.000 Euro rechnet, muss jeder Copyshop-Betreiber selbst entscheiden.

Copyshops: Mehr als nur kopieren

Kopieren BerlinWenn von einem Copyshop die Rede ist, denken die meisten Leute an ein Ladenlokal, in dem zahlreiche Kopierer aufgestellt sind. Diese sind in der Regel neueren Datums; dazwischen findet sich der eine oder andere „Veteran“ aus den späten 90er- oder frühen 2000er-Jahren. In der Tat findet man ein solches Ambiente in nahezu jedem Kopierladen vor – Unterschiede gibt es lediglich hinsichtlich des Funktionsumfangs der Geräte.

Dabei wird häufig vergessen, dass Copyshops neben der Möglichkeit, einzelne Blätter oder ganze Bücher zu vervielfältigen, eine ganze Reihe weiterer Dienstleistungen anbieten. Neben dem Drucken und Binden von Dokumenten gehören dazu auch einige Services, die zwar seltener in Anspruch genommen werden, aber dennoch für beträchtliche Umsätze sorgen. Worum es sich dabei handelt, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Drucken und Binden von Haus- und Examensarbeiten nach Ladenschluss

In der heutigen Zeit ist das Studieren an Universitäten und Fachhochschulen kein Zuckerschlecken – vor allem, was das Arbeitspensum betrifft. Aufgrund des dichten Stundenplans ist es ausgesprochen schwierig, die Abgabefristen für Hausarbeiten und sonstige schriftliche Beiträge einzuhalten. Studenten, die ihr karges Einkommen durch einen Nebenjob aufbessern müssen, haben oft keine andere Wahl, als in den Abendstunden an ihrem Papier zu arbeiten und vergessen darüber, dass der Copyshop um die Ecke nicht die ganze Nacht hindurch geöffnet hat.

Einige Kopierläden haben dies erkannt und bieten ihren Kunden einen besonderen Service an: Das Drucken und Binden von Haus- und Examensarbeiten nach Ladenschluss. Für gestresste Studenten stellt dies eine enorme Erleichterung dar, da sie sich nicht sklavisch an die regulären Öffnungszeiten halten müssen. Es ist allerdings erforderlich, telefonisch oder per E-Mail einen Termin zu vereinbaren. Dies sollte möglichst früh geschehen, da die Kapazitäten von Copyshops begrenzt sind.

Versenden von Faxen

Faxgeräte waren in den späten 80er- und frühen 90er-Jahren der schnellste Weg, um Dokumente zu versenden. Seitdem nahezu überall in Europa schnelle Internetverbindungen existieren, ist die Nutzung der klobigen Geräte stark zurückgegangen. Gleichwohl gibt es noch immer Situationen, in denen es erforderlich sein kann, ein Fax zu verschicken – beispielsweise, wenn ein Vertrag geschlossen wird und der Partner ein mit dem Smartphone geschossenes Foto nicht akzeptiert.

Copyshops sind grundsätzlich mit einem oder mehreren Faxgeräten ausgestattet, die man im Falle eines Falles nutzen kann. Bei den Kunden, die diesen Service in Anspruch nehmen, handelt es sich häufig um Unternehmen. Der Grund: Bei Faxgeräten, die in eine moderne TCP/IP-Umgebung eingebunden sind, kommt es immer wieder zu Problemen mit der Kommunikation. Unter anderem können dabei ärgerliche Datenverluste auftreten, die bei der herkömmlichen Übertragungsweise praktisch ausgeschlossen sind.

Drucken und Laminieren von wissenschaftlichen Hilfsmitteln

In jedem naturwissenschaftlichen Fach, das an Universitäten und Fachhochschulen studiert werden kann, gibt es einige Standard-Hilfsmittel. Auf dem Gebiet der Mathematik sind dies Formelsammlungen, in der Biologie werden anatomische Modelle des Menschen als gedankliche Stütze verwendet. In der Chemie dreht sich Vieles um das Periodensystem, das wohl nur die wenigsten Studenten auswendig kennen dürften.

Es bietet sich daher an, sich ein Periodensystem drucken und laminieren zu lassen. Dieser Service ist relativ günstig. Wer es noch größer mag, kann sich auch ein A1-Plakat anfertigen lassen. Da man das Periodensystem während des gesamten Studiums (und auch danach) immer wieder benötigt, ist diese Anschaffung ohne Frage eine lohnenswerte Investition.

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Warum es sich lohnt, im Copyshop zu drucken

Copyshop in BerlinSelbst drucken oder in den Copyshop gehen? Diese Frage stellen sich täglich Tausende von Menschen, die Dokumente oder Bilddateien zu Papier bringen müssen. Viele von ihnen entscheiden sich dazu, die Dienste eines Copyshops in Anspruch zu nehmen. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, welche Vorteile es mit sich bringt, auf das eigenhändige Drucken zu verzichten und diese Aufgabe Profis zu überlassen.

Höhere Druckqualität

Ein schlagendes Argument für den Besuch eines Copyshops ist ohne Frage die bessere Qualität der Ausdrucke. Die meisten Computernutzer verfügen zwar über einen mehr oder weniger aktuellen Drucker – dieser ist jedoch in der Regel der Lowcost-Kategorie zuzuordnen, sodass die Resultate oftmals dürftig ausfallen. Für einen Text mittlerer Art und Güte reicht ein Drucker der 50-Euro-Klasse aus; geht es aber um eine Examensarbeit oder eine Farbbroschüre, ist eine weit höhere Druckqualität gefordert.

Im Copyshop erhält man qualitativ hochwertige Ausdrucke, die den Anforderungen des Kunden genügen. Ist man mit den Resultaten einmal nicht zufrieden, kann man damit rechnen, dass sich ein Mitarbeiter der Sache annimmt. Ein paar Mausklicks, und schon liegen die fertigen Ausdrucke griffbereit auf der Ablage.

Ein weiterer Vorteil von Copyshops ist, dass man die Druckqualität selbst auswählen kann. Manche Computerbesitzer sind mit dieser Aufgabe überfordert und können mit der Abkürzung „dpi“ (dots per inch) nichts anfangen, während andere nicht einmal wissen, dass es überhaupt die Möglichkeit gibt, individuelle Druckeinstellungen vorzunehmen. Im Kopierladen genügt es, den zuständigen Mitarbeiter darüber zu informieren, für welchen Zweck die Ausdrucke bestimmt sind. Gemeinsam mit dem Kunden wird dann eine passende Qualitätsstufe ausgewählt.

Niedrigere Druckkosten

Das Drucken auf dem heimischen All-in-one-Gerät ist bei Weitem nicht so günstig, wie es auf den ersten Blick scheint. Es ist heute gang und gäbe, dass Computerbesitzer mit preiswerten Geräten „geködert“ werden. Das dicke Ende kommt dann, wenn die werkseitig installierte Patrone leer ist und neu befüllt bzw. ersetzt werden muss: Es gibt mittlerweile Druckermodelle, bei denen der Austausch einer einzigen Patrone fast so viel kostet wie das Gerät selbst.

Wenn man sich für das Drucken im Copyshop entscheidet, spielen derartige Überlegungen keine Rolle. Pro Seite zahlt man einen festgelegten Preis, der umso niedriger wird, je mehr Ausdrucke man benötigt. Vor allem beim Drucken umfangreicher Dokumente und bei der Herstellung komplexer Druck-Erzeugnisse (z.B. Firmenbroschüren) ist der Gang zum Copyshop die deutlich bessere Alternative.

Kein Ärger mit der Technik

Fast jeder Besitzer eines Druckers kennt diese Situation: Man muss dringend ein Dokument ausdrucken, doch in der Patrone ist nicht mehr genügend Tinte vorhanden. In den meisten Fällen bedeutet dies, dass bei einem Fachhändler Nachschub besorgt werden muss. Hat man doch eine Ersatzpatrone vorrätig, muss vor dem Drucken erst eine lästige Pflicht erledigt werden – die Rede ist von der Ausrichtung.

Dieser Vorgang nimmt einige Minuten in Anspruch und ist zwingend erforderlich, damit sichergestellt ist, dass die Texte und Bilder nicht schief oder stückchenweise ausgedruckt werden. Entscheidet man sich für den Copyshop, kann man derartige Probleme getrost vergessen: Die dort zur Verfügung stehenden Geräte sind jederzeit einsatzbereit und werden von den Mitarbeitern nötigenfalls so eingestellt, dass der Kunde mit dem Ergebnis zufrieden ist.

Ein weiteres Problem beim eigenhändigen Drucken kann sich ergeben, wenn als Vorlage nicht eine Datei, sondern ein physisches Dokument benutzt wird – beispielsweise ein altes Foto. Das Einscannen eines solchen Bildes ist ein komplizierter Prozess, der zahlreiche Tücken birgt. Je schlechter die Qualität der Vorlage ist, desto schwieriger wird es, eine akzeptable Kopie zu erhalten. Im Copyshop braucht man dagegen nichts weiter zu tun, als dem zuständigen Mitarbeiter das Foto zu übergeben und auf den fertigen Ausdruck zu warten.

Das bietet ein moderner Copyshop

guter copyshop in berlinEin Copyshop ist ein Dienstleister, dessen Kerngeschäft die Vervielfältigung von originalen Dokumenten ist. Die Kopien können entweder in Schwarz-Weiss oder in Farbe erstellt werden. Da Farbkopien selten benötigt werden und kostenintensiver sind als Schwarz-Weiss-Kopien, wird diese Option allerdings eher selten gewählt. Es sei denn, Sie sind bei Copyplanet Berlin, wo Farbkopien lediglich 15 Cent kosten.

Kleine Copyshops verfügen typischerweise über fünf bis zehn Kopiergeräte, die leicht bedienbar sind und eine Fülle von Einstellungsmöglichkeiten bieten. Grundlegende Parameter wie Helligkeit oder Druckqualität können zumeist ohne fremde Hilfe programmiert werden. Bei Fragen stehen ein oder mehrere Mitarbeiter bereit, die den Kunden zur Hand gehen. Abgerechnet wird pro Kopie, wobei der Preis je Blatt mit steigender Kopienanzahl sinkt. Bei umfangreichen Aufträgen kann der Rabatt bis zu 50 Prozent oder sogar mehr betragen.

Das Leistungsangebot größerer Kopierläden ist durchaus mit dem von Druckereien zu vergleichen. Neben Büchern und Fotoalben können in solchen Shops auch andere Druck-Erzeugnisse wie Flyer, Plakate oder Firmenbroschüren in Auftrag gegeben werden. Der Kunde kann zwischen einer Vielzahl von Papiersorten und -stärken wählen. Für die Erstellung werden hochklassige Software und Maschinen verwendet, die auch in der Industrie zum Einsatz kommen.

Verkauf von Bürobedarf

Nahezu jeder Copyshop hält eine Auswahl an Büroartikeln wie Stifte, Ordner, Druckerpapier und Mappen bereit. Die Qualität der angebotenen Produkte orientiert sich üblicherweise am Budget der Klientel. Kopierläden in Geschäftsvierteln oder teuren Wohnquartieren konzentrieren sich daher häufig auf den Verkauf von Markenware, während kleinere Shops überwiegend Artikel für den schmalen Geldbeutel anbieten.

Einige Betriebe haben ihr Angebot inzwischen auf den Internethandel ausgeweitet und einen vollwertigen Online-Shop in ihre Webseite integriert. Der Kunde kann die bestellten Waren entweder selbst im Copyshop abholen oder an eine Adresse seiner Wahl liefern lassen. Bezahlt wird auf die übliche Weise (Barzahlung, Paypal, Kredit-/Debitkarte oder Banküberweisung).

Firmen und öffentliche Einrichtungen können bisweilen Sonderkonditionen in Anspruch nehmen und sich bei der Erstellung von Katalogen, Flugblättern oder Prospekten professionell beraten lassen. Großaufträge werden prioritär behandelt und termingerecht abgewickelt. Der Umfang der Betreuung reicht bei großen Kopiershops von der Erstberatung über die Erstellung von Designvorschlägen bis zur Auslieferung der Druck-Erzeugnisse.

Ausdrucken von digitalen Daten

Zum Tagesgeschäft von Kopiershops gehört neben dem Kopieren von Schriftstücken auch das Ausdrucken von digitalen Daten. Die meisten Kunden übergeben die Dateien in Form eines USB-Sticks oder einer CD bzw. DVD. Es ist jedoch auch möglich, die Daten per E-Mail an den Shop zu senden und die fertigen Ausdrucke im Geschäft abzuholen bzw. anliefern zu lassen. Die Kopien können üblicherweise in den Formaten A3 und A4 erstellt werden. In einigen Kopierläden stehen außerdem sogenannte Großformatkopierer zur Verfügung, die Formate bis A0 verarbeiten können.

Für die Ausgabe von großflächigen Plakaten oder Bauplänen bieten sich Plotter an. Derartige Geräte stellen eine teure Anschaffung dar und sind daher nur in wenigen Kopierläden zu finden. Im Unterschied zu Kopiergeräten und Großformatdruckern wird das Papier bei einem Plotter nicht blattweise, sondern von einer Rolle verarbeitet.

Zusatzangebote

Neben den oben erwähnten Leistungen bieten Copyshops auch Spiral- und Thermobindungen, Heftungen und Stapelschnitte an. Weitere Zusatzangebote umfassen das Laminieren, Falzen sowie das Einscannen von Originalmaterial. Die gescannten Dateien werden auf CD/DVD gebrannt oder per E-Mail an den Kunden versendet. Beim Laminieren wird die Kopie zwischen zwei Folien eingeschweißt und ist fortan gegen Beschädigungen und Verunreinigungen jedweder Art geschützt.

Für Abschlussarbeiten (bzw. Diplom- und Bachelorarbeiten) oder Familienchroniken eignet sich die sogenannte Hardcover-Bindung, welche sich durch eine besondere Stabilität auszeichnet. Durch Lesebänder und eine individuelle Prägung können die verwendeten Leinenstoffe weiter aufgewertet werden. Zudem ist es möglich, A3-Seiten gefaltet einbinden zu lassen.

Das Vorbereiten von Serienbriefen ist ebenfalls ein Service, der in Kopierläden häufig nachgefragt wird. Benötigt wird dazu eine Exceldatei, die die Anschriften enthält, sowie eine separate Datei mit dem eigentlichen Brieftext. Zu den Kunden von Kopierläden, die diese Leistung anbieten, gehören neben Unternehmen und Behörden auch Vereine und andere Organisationen.