Großformatkopierer: Funktionen und Preise

GroßformatkopiererGroßformatkopierer sind Multifunktionssysteme zum Drucken, Scannen, Kopieren, Mailen und Speichern großformatiger Dokumente. Da sie mehrere Gerätetypen (Plotter, Großformatscanner und Kopierer) in sich vereinen, benötigen Großformatkopierer wenig Platz. Sie sind als Farbkopierer sowie als Schwarz-Weiß-Geräte erhältlich.

Aufbau

Moderne Großformatkopierer zeichnen sich durch eine einfache Aufrüstbarkeit aus. Sie werden entweder als gebrauchsfähige Geräte angeliefert oder vor Ort aus einzelnen Modulen zusammengesetzt. Gute Geräte fallen durch ein kompaktes Erscheinungsbild auf. Die Anschaffungskosten sind im Vergleich zu anderen Gerätetypen sehr hoch (siehe letzter Abschnitt). Als Vergleichsmerkmal dienen aufgrund der Größe der Ausgabemedien insbesondere die Abmessungen und das Gewicht des Kopierers.

Technik

Die Ausgabegeschwindigkeit von Großformatkopierern wird häufig als Nenngeschwindigkeit bezeichnet und in Millimetern pro Sekunde (mm/s) angegeben. Die Aufwärmphase dauert länger als bei herkömmlichen Kopierern, was auf die Größe der Bauteile zurückzuführen ist. Als Richtwert gelten 5 Minuten – bei einigen Geräten kann es jedoch wesentlich länger dauern, bis das Gerät einsatzbereit ist. Der Arbeitsspeicher von Großformatkopierern hat normalerweise eine Größe von 32 bis 64 GB. Komfortables Arbeiten ist ab 8 GB möglich. Als Drucker lassen sich die Kopierer problemlos in alle CAD/GIS-Umgebungen integrieren.

Ausgabe- und Druckmaterial

Das Ausgabe- und Druckmaterial für Großformatkopierer wird in Rollen bereitgestellt, die verschiedene Medien aufnehmen können – beispielsweise Velinpapier oder Film. Die Endverarbeitung erfolgt durch eine Cutting-Einheit, welche die Kopie bzw. den Ausdruck von der Rolle trennt. Optional können die Geräte auch mit einer GFI-Schnittstelle (Generic Finishing Interface) oder einem Online-Faltautomaten ausgestattet werden.

Einsatzgebiete

Die Einsatz- und Anwendungsgebiete von Großformatkopierern sind ausgesprochen vielfältig und reichen vom Ausdrucken von architektonischen Plänen bis zur Vervielfältigung von technischen Zeichnungen. Einen der wichtigsten Einsatzbereiche stellt das Drucken von Schaltbildern und Schaltplänen (z.B. von Verkabelungen) sowie von mechanischen Zeichnungen in 2D und 3D dar. Daneben sind Großformatkopierer auch zur Herstellung von wissenschaftlichen und medizinischen Dokumenten geeignet.

Ein weiteres Einsatzgebiet von Großformatkopierern ist die Meteorologie. Aufgrund ihres hohen Detailreichtums und der Größe der beobachteten Regionen sind Wetterkarten außerordentlich schwierig herzustellen. Die einzigen Geräte, die diese Aufgabe zuverlässig erledigen können, sind Plotter in A0-Größe. Die meisten meteorologischen Institute verfügen daher über einen oder mehrere Großformatkopierer.

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Großformatkopierer in Copyshops

Nicht jeder Copyshop ist mit Großformatkopierern ausgestattet – dafür ist die Anzahl der Kopien und Ausdrucke, die in diesem speziellen Format angefertigt werden, einfach zu gering. Gleichwohl gibt es in jeder größeren Stadt einen oder mehrere Kopierläden, in denen man Dokumente in A0-Größe ausdrucken oder vervielfältigen lassen kann.

Wer ein hohes Druckvolumen hat, schafft sich besser einen eigenen Großformatkopierer an. Architekturbüros sind meist mit einem solchen Gerät versehen – nicht zuletzt wegen der umfangreichen Digitalisierungsfunktionen, die A0-Kopierer bieten. Auch in Ingenieurbüros hat die Digitalisierung der Daten und Pläne längst Einzug gehalten.

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Preise

Großformatkopierer zählen mit Preisen von bis zu 20.000 € zu den teuersten Geräten im IT-Bereich. Einfache Geräte wie der HP DesignJet 500 sind im gebrauchten Zustand schon für weniger als 1.000 € zu bekommen. Für den DesignJet 500 werden auf dem Gebrauchtmarkt rund 4.000 Euro verlangt. Highend-Geräte wie der DesignJet T1200 HF schlagen mit 15.000 € zu Buche. In dieser Geräteklasse ist es üblich, dass eine Festplatte, eine FireWire-Schnittstelle und ein Adobe PostScript-Modul integriert sind.

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Copyshops: Mehr als nur kopieren

Kopieren BerlinWenn von einem Copyshop die Rede ist, denken die meisten Leute an ein Ladenlokal, in dem zahlreiche Kopierer aufgestellt sind. Diese sind in der Regel neueren Datums; dazwischen findet sich der eine oder andere „Veteran“ aus den späten 90er- oder frühen 2000er-Jahren. In der Tat findet man ein solches Ambiente in nahezu jedem Kopierladen vor – Unterschiede gibt es lediglich hinsichtlich des Funktionsumfangs der Geräte.

Dabei wird häufig vergessen, dass Copyshops neben der Möglichkeit, einzelne Blätter oder ganze Bücher zu vervielfältigen, eine ganze Reihe weiterer Dienstleistungen anbieten. Neben dem Drucken und Binden von Dokumenten gehören dazu auch einige Services, die zwar seltener in Anspruch genommen werden, aber dennoch für beträchtliche Umsätze sorgen. Worum es sich dabei handelt, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Drucken und Binden von Haus- und Examensarbeiten nach Ladenschluss

In der heutigen Zeit ist das Studieren an Universitäten und Fachhochschulen kein Zuckerschlecken – vor allem, was das Arbeitspensum betrifft. Aufgrund des dichten Stundenplans ist es ausgesprochen schwierig, die Abgabefristen für Hausarbeiten und sonstige schriftliche Beiträge einzuhalten. Studenten, die ihr karges Einkommen durch einen Nebenjob aufbessern müssen, haben oft keine andere Wahl, als in den Abendstunden an ihrem Papier zu arbeiten und vergessen darüber, dass der Copyshop um die Ecke nicht die ganze Nacht hindurch geöffnet hat.

Einige Kopierläden haben dies erkannt und bieten ihren Kunden einen besonderen Service an: Das Drucken und Binden von Haus- und Examensarbeiten nach Ladenschluss. Für gestresste Studenten stellt dies eine enorme Erleichterung dar, da sie sich nicht sklavisch an die regulären Öffnungszeiten halten müssen. Es ist allerdings erforderlich, telefonisch oder per E-Mail einen Termin zu vereinbaren. Dies sollte möglichst früh geschehen, da die Kapazitäten von Copyshops begrenzt sind.

Versenden von Faxen

Faxgeräte waren in den späten 80er- und frühen 90er-Jahren der schnellste Weg, um Dokumente zu versenden. Seitdem nahezu überall in Europa schnelle Internetverbindungen existieren, ist die Nutzung der klobigen Geräte stark zurückgegangen. Gleichwohl gibt es noch immer Situationen, in denen es erforderlich sein kann, ein Fax zu verschicken – beispielsweise, wenn ein Vertrag geschlossen wird und der Partner ein mit dem Smartphone geschossenes Foto nicht akzeptiert.

Copyshops sind grundsätzlich mit einem oder mehreren Faxgeräten ausgestattet, die man im Falle eines Falles nutzen kann. Bei den Kunden, die diesen Service in Anspruch nehmen, handelt es sich häufig um Unternehmen. Der Grund: Bei Faxgeräten, die in eine moderne TCP/IP-Umgebung eingebunden sind, kommt es immer wieder zu Problemen mit der Kommunikation. Unter anderem können dabei ärgerliche Datenverluste auftreten, die bei der herkömmlichen Übertragungsweise praktisch ausgeschlossen sind.

Drucken und Laminieren von wissenschaftlichen Hilfsmitteln

In jedem naturwissenschaftlichen Fach, das an Universitäten und Fachhochschulen studiert werden kann, gibt es einige Standard-Hilfsmittel. Auf dem Gebiet der Mathematik sind dies Formelsammlungen, in der Biologie werden anatomische Modelle des Menschen als gedankliche Stütze verwendet. In der Chemie dreht sich Vieles um das Periodensystem, das wohl nur die wenigsten Studenten auswendig kennen dürften.

Es bietet sich daher an, sich ein Periodensystem drucken und laminieren zu lassen. Dieser Service ist relativ günstig. Wer es noch größer mag, kann sich auch ein A1-Plakat anfertigen lassen. Da man das Periodensystem während des gesamten Studiums (und auch danach) immer wieder benötigt, ist diese Anschaffung ohne Frage eine lohnenswerte Investition.

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Welche Vorteile bieten Copyshops?

drucken berlinCopyshops sind in der heutigen Zeit so allgegenwärtig, dass man sich kaum vorstellen könnte, ohne sie auszukommen. Ein Kopierladen erledigt sämtliche Arbeiten, die mit der Herstellung und Vervielfältigung von Druckerzeugnissen zu tun haben. Egal, ob es um das Kopieren von Din-A4-Vorlagen oder um das Binden einer Bachelorarbeit geht – Copyshops sind zuverlässige Dienstleister, die zudem zu sehr moderaten Preisen arbeiten.

Für die Vervielfältigung einzelner Din-A4-Blätter werden pro Kopie selten mehr als 30 Cent fällig. Bei Copyplanet Berlin sind s/w-Kopien bereits für unglaubliche 2,5 Cent zu haben, Farbkopien für 15 Cent – ab der ersten Kopie. Gibt man das Vervielfältigen einiger Bücher in Auftrag, kann man mit deutlichen Rabatten rechnen. Noch günstiger wird es, wenn man diese Arbeit selbst erledigt: In nahezu allen Copyshops gibt es Kopierer, die für die Kunden frei zugänglich sind und ohne Vorkenntnisse leicht bedient werden können.

Vielfältige Dienstleistungen

Außer der Herstellung von Drucksachen bieten Copyshops eine Reihe weiterer Dienstleistungen an, die man nur dort in Anspruch nehmen kann. Dazu gehören unter anderem das Laminieren und Lochen, aber auch Bindungen (z.B. Kalenderring-, Metall- oder Leimbindungen). Das Heften und Zuschneiden zählt ebenfalls zum Leistungsumfang von Copyshops. Daneben kann man in Kopierläden auch CDs und DVDs vervielfältigen und bedrucken lassen.

Copyshops verfügen zudem über leistungsstarke Scanner, die jeden Quadratmillimeter der Vorlage ohne Qualitätsverlust in digitale Formate transformieren. Die Dateien kann man auf einem USB-Stick mit nach Hause nehmen oder an Ort und Stelle drucken lassen.

Professionelle Druckqualität

Einer der größten Vorteile von Copyshops ist, dass die fertigen Drucksachen eine hohe Qualität aufweisen. Würde man versuchen, am heimischen Rechner ein vergleichbares Ergebnis zu erzielen, wäre das Scheitern praktisch vorprogrammiert. Dies liegt zum einen daran, dass viele Computernutzer ein unzureichendes Wissen über DTP (Desktop Publishing)- und Textverarbeitungsprogramme haben. Hinzu kommt, dass nur wenige Computernutzer einen Drucker besitzen, der an die Qualität eines Profi-Gerätes heranreicht.

Die Mitarbeiter eines Copyshops kennen sich mit dem Anfertigen von Druckerzeugnissen bestens aus und wissen um die Probleme, die sich bei der Herstellung von Broschüren, Flugblättern oder gebundenen Büchern ergeben. Die Farb- und Druckeinstellungen werden so vorgenommen, dass der Kunde am Ende ein professionelles Produkt in den Händen hält. Keine verschmierte Tinte, keine Streifenbildung – Copyshops liefern schlicht und einfach die besten Ergebnisse, wenn es um das Thema Drucken in Berlin und Co. geht.

Einfache Bestellung per Internet

Das Internetzeitalter hat längst auch in der Kopierbranche Einzug gehalten. Die meisten Geschäfte sind heute mit einer Internetpräsenzm, teils auch mit einem Blog im World Wide Web vertreten und können daher über die Suchmaschinen ausfindig gemacht werden. Sucht man beispielsweise einen Copyshop in Berlin Mitte, gibt man diesen Begriff in die Suchleiste ein und bekommt sofort eine Reihe von Treffern angezeigt. Die nächstgelegenen Kopierläden werden auf einer anklickbaren Grafik mit virtuellen Stecknadeln dargestellt:

Copyshop Berlin Mitte

Es ist jedoch keinesfalls erforderlich, sind persönlich in einen der aufgelisteten Copyshops zu begeben: Dank des Internets ist es heute problemlos möglich, Text- und Grafikdateien online an den Shop zu senden und das fertige Produkt im Laden abzuholen. Einige Copyshops verfügen sogar über einen eigenen Lieferservice, der die bestellten Druckerzeugnisse zum Kunden bringt. Die Details der Bestellung inklusive Sonderwünsche (z.B. Mehrfarbendruck oder Verwendung von Hochglanzpapier) können ebenfalls per Mail übermittelt werden.